Frauen sind anders? Männer auch?

Das Gender-Referat im Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid engagiert sich für Geschlechter-Gerechtigkeit.
Wir wollen Chancengleichheit für Frauen und Männer erreichen und Benachteiligungen abbauen - in der Kirche und in der Gesellschaft.

Das Gender-Referat engagiert sich für

  • Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt und hier insbesondere für Migrantinnen
  • Kultur, Kulturen und Bildung von Frauen
  • eine lebendige Spiritualität und eine geschlechtergerechte Sprache im Gottesdienst
  • den interreligiösen Dialog von Jüdinnen, Musliminnen und Christinnen

Kommunikation und Kooperation

Wichtige Themen brauchen eine gute Öffentlichkeit und Partnerinnen. Das Gender-Referat setzt daher auf Kommunikation und Kooperation.
Wir tragen unsere Anliegen in die Öffentlichkeit, z.B. durch

  • Ausstellungen
  • die Aktion Weitblick

Logo Gender-Referat

Der Apfel, Symbol des Gender-Referats

Am Anfang, bei Eva und Adam, stand ein Baum, dessen Früchte weise machen sollten. Eva war neugierig, sie war nicht zufrieden mit dem Einerlei im Garten Eden. Sie griff nach der Frucht – und auch Adam aß mit Lust davon. Der Apfel wurde zur Frucht der Erkenntnis.
Einheimische Früchte vom Baum, die besser schmecken, waren früher und auch heute kaum vorstellbar.

Und so beißen wir weiter neugierig in den Apfel, suchen nach Erkenntnis und fragen:
Warum ist das so?
Könnte es nicht auch ganz anders sein?

Gender-Referat

Feier- und Gedenktage
(in Auswahl)

Oktober

01.10. Erntedankfest. Die Kirche wird mit Früchten der Herbsternte geschmückt, für deren Einbringung Gott gedankt wird.

03.10. Tag der Offenen Moschee. Nähere Informationen unter: www.tagderoffenenmoschee.de

05.-12.10. Sukkot, Laubhüttenfest. In Erinnerung an den Auszug aus Ägypten werden Laubhütten gebaut (z.B. auf dem Balkon), in denen während des siebentägigen Festes die Mahlzeiten eingenommen werden.

12.10. Schemini Azeret. Das Schlussfest folgt unmittelbar auf das siebentägige Laubhüttenfest.

13.10. Simchat Tora. Torafreudenfest (2. Tag von Schmini Azeret. In Israel und in vielen Reformgemeinden wird Schmini Azeret nur an einem Tag gefeiert und fällt mit Simchat Tora zusammen). Lesung des letzten Abschnittes in der Tora (5 Bücher Mose) im jährlichen Zyklus und Beginn mit dem ersten Abschnitt.

31.10. Reformationstag. Am Vorabend zu Allerheiligen 1517 soll Martin Luther 95 Thesen zur Reformation der Kirche an die Schlosskirche Wittenbergs angeschlagen haben. Dieses Ereignis wird als Gründungsfest der evangelischen Kirchen begangen. 2017, zum 500sten Gedenken, ist es ein bundesweiter Feiertag.

November

01.11. Allerheiligen. An diesem Tag gedenken Katholik_innen der vielen Heiligen, in Verbindung mit Allerseelen am 2.11. ist es zugleich ein Tag zur Erinnerung an alle Toten, die Gräber werden mit Lichtern geschmückt.

03.11. Lhabab Dütschen. Herabstieg des Buddha aus dem Götterhimmel. Im tibetischen Kalender fällt dieser Feiertag auf den 22. Tag des neunten Monats.

11.11. Divali. Hinduistisches Neujahrsfest am Ende der Erntesaison. Die Verehrung von Lakshmi, der Göttin des Wohlstandes und Reichtums, die eine Vorliebe für Licht hat, nimmt in den Ritualen einen zentralen Platz ein.

11.11. Martinstag. Martin von Tours, ein römischer Christ, teilte seinen Mantel mit einem Bedürftigen. Vielerlei Brauchtum, darunter die Martinsumzüge mit Laternen.

12.11. Geburtstag Bahá'u'lláhs. Der Begründer der Bahái-Religion wurde als Mírzá Husayn-‘Alí wurde 1817 in Tihrán, der Hauptstadt Persiens, geboren.

15.11. Christlich-orthodoxer Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten.

22.11. Buß- und Bettag. Tag der Besinnung für evangelische Christ_innen.

Dezember

01.12. Maulid (arabisch). Geburtstag des Propheten Muhammad.

03.12. Erster Adventssonntag und Beginn des Kirchenjahres. Die vierwöchige Fastenzeit (evangelisch, katholisch) in Vorbereitung auf Weihnachten beginnt.

06.12. Nikolaustag in Erinnerung an den wohltätigen Bischof Nikolaus von Myra. Traditionell werden Kinder in der Nacht Süßigkeiten in Stiefel und Schuhe gelegt.

13.-20.12. Chanukka. Das Lichterfest erinnert an das Wunder, dass eine kleine Menge Öl für acht Tage ausreichte. Dies geschah bei der Wiedereinweihung des Tempels im Jahr 3597 (164 v.Chr.).

24.12. Heiligabend. Am Vorabend von Weihnachten stimmt man sich auf die Feier der Geburt Jesu ein, Krippenspiele im Gottesdiensten erzählen die Geschichte kindgerecht nach, das Fest wird rund um den Weihnachtsbaum in der Familie gefeiert.

25./26.12. Weihnachts- oder Christfest. Die Geburt Jesu Christi in Bethlehem steht im Zentrum des Festes, das Datum wurde 336 auf den Tag der Wintersonnenwende festgelegt, um zu verdeutlichen, dass Christus das wahre Licht der Welt sei. In Erinnerung an die ärmlichen Verhältnisse der Heiligen Familie werden Spenden für Bedürftige weltweit gesammelt.

31.12. Silvester. Der Name des Altjahrsabends (so die evangelische Bezeichnung) erinnert an Papst Silvester, der am 31.12.335 starb. In Jahresschlussgottesdiensten wird das vergangene Jahr bedacht und für das neue um Gottes Segen gebeten.

zusammengestellt von Antje Röckemann