Was ist Gender?

Das Gender-Referat richtet den Blick auf beide Geschlechter. 

Wollen wir eine Gesellschaft mit gleichen Rechten und Chancen für Frauen und Männer, dann brauchen wir eine Perspektive, die beide einbezieht. Das ermöglicht der Gender-Begriff.

Erlernte Geschlechterrollen

Das Wort Gender (gesprochen: dschenda) ist ein englischer Fachbegriff, der kaum ins Deutsche übersetzbar ist. Gender meint die gesellschaftlichen, sozialen und kulturgeprägten Geschlechterrollen (doing gender) von Frauen und Männern. Diese sind, anders als das biologische Geschlecht (englisch: sex), erlernt und damit auch veränderbar.

Bewegungen für Frauenrechte

Über Jahrhunderte glaubte man zu wissen, wie Frauen und Männer sein sollen, was ihnen erlaubt bzw. verboten ist. Soziale Bewegungen wie zum Beispiel die Frauen- oder Arbeiterbewegung haben darum gekämpft, dass Frauen ihre Rechte und Möglichkeiten erweitern können: das Recht zu studieren, zu wählen, das Recht auf Eigentum und auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit, u.v.m..

Perspektiven für Männer

Auch Jungen und Männer sind auf Rollen festgelegt, auch sie brauchen an vielen Stellen mehr Chancengleichheit. Sie müssen mehr Möglichkeiten bekommen, um z.B. soziale Berufe zu ergreifen. Sie brauchen bessere Rahmenbedingungen, um als Vater Familie und Beruf zu vereinbaren.

Gender-Referat

Feier- und Gedenktage
(in Auswahl)

November

01.11. Allerheiligen. An diesem Tag gedenken Katholik_innen der vielen Heiligen, in Verbindung mit Allerseelen am 2.11. ist es zugleich ein Tag zur Erinnerung an alle Toten, die Gräber werden mit Lichtern geschmückt.

03.11. Lhabab Dütschen. Herabstieg des Buddha aus dem Götterhimmel. Im tibetischen Kalender fällt dieser Feiertag auf den 22. Tag des neunten Monats.

11.11. Divali. Hinduistisches Neujahrsfest am Ende der Erntesaison. Die Verehrung von Lakshmi, der Göttin des Wohlstandes und Reichtums, die eine Vorliebe für Licht hat, nimmt in den Ritualen einen zentralen Platz ein.

11.11. Martinstag. Martin von Tours, ein römischer Christ, teilte seinen Mantel mit einem Bedürftigen. Vielerlei Brauchtum, darunter die Martinsumzüge mit Laternen.

12.11. Geburtstag Bahá'u'lláhs. Der Begründer der Bahái-Religion wurde als Mírzá Husayn-‘Alí wurde 1817 in Tihrán, der Hauptstadt Persiens, geboren.

15.11. Christlich-orthodoxer Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten.

22.11. Buß- und Bettag. Tag der Besinnung für evangelische Christ_innen.

Dezember

01.12. Maulid (arabisch). Geburtstag des Propheten Muhammad.

03.12. Erster Adventssonntag und Beginn des Kirchenjahres. Die vierwöchige Fastenzeit (evangelisch, katholisch) in Vorbereitung auf Weihnachten beginnt.

06.12. Nikolaustag in Erinnerung an den wohltätigen Bischof Nikolaus von Myra. Traditionell werden Kinder in der Nacht Süßigkeiten in Stiefel und Schuhe gelegt.

13.-20.12. Chanukka. Das Lichterfest erinnert an das Wunder, dass eine kleine Menge Öl für acht Tage ausreichte. Dies geschah bei der Wiedereinweihung des Tempels im Jahr 3597 (164 v.Chr.).

24.12. Heiligabend. Am Vorabend von Weihnachten stimmt man sich auf die Feier der Geburt Jesu ein, Krippenspiele im Gottesdiensten erzählen die Geschichte kindgerecht nach, das Fest wird rund um den Weihnachtsbaum in der Familie gefeiert.

25./26.12. Weihnachts- oder Christfest. Die Geburt Jesu Christi in Bethlehem steht im Zentrum des Festes, das Datum wurde 336 auf den Tag der Wintersonnenwende festgelegt, um zu verdeutlichen, dass Christus das wahre Licht der Welt sei. In Erinnerung an die ärmlichen Verhältnisse der Heiligen Familie werden Spenden für Bedürftige weltweit gesammelt.

31.12. Silvester. Der Name des Altjahrsabends (so die evangelische Bezeichnung) erinnert an Papst Silvester, der am 31.12.335 starb. In Jahresschlussgottesdiensten wird das vergangene Jahr bedacht und für das neue um Gottes Segen gebeten.

zusammengestellt von Antje Röckemann