Putzt bei Ihnen auch die Ingenieurin aus Kasachstan?

Diese provokante Frage weist auf ein Dilemma hin: Zugewanderte Frauen sind oft hoch qualifiziert, aber weil ihre Abschlüsse nicht anerkannt werden, landen sie oft in ganz einfachen Jobs. Auch unter den Menschen, die in den letzten Jahren zu uns geflüchtet sind, sind viele gut qualifizierte Frauen, die gerne berufstätig sein wollen.

Engagement für Zugewanderte und Geflüchtete

Das Gender-Referat engagiert sich seit mehr als 15 Jahren für bessere Chancen von Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt. Aus einer kleinen Idee wurde im Lauf der Zeit ein wichtiger und interessanter Arbeitsschwerpunkt. Wir reihen uns damit ein in das Engagement der evangelischen Kirche vor Ort mit einem besonderen Blick auf die Situation zugewanderter Frauen und ihrer Familien.

Projekte für Frauen

In verschiedenen Projekten wurden und werden zugewanderte Frauen beraten, gecoacht und geschult, um eine Berufstätigkeit entsprechend ihrer Fähigkeiten zu finden.
In allen diesen Projekten kooperiert das Gender-Referat mit vielen anderen Einrichtungen und stützt sich auf die Kompetenz von freiberuflichen Fachkräften. Zum aktuellen MIRA-Projekt kommen Sie hier.

Expertinnen: Wir wissen, wie es gehen kann!

Dabei sind wir mittlerweile Expertinnen für die berufliche Integration von Migrantinnen geworden. Unsere Erfahrungen und unser Know-how haben wir in einem Film und einer Broschüre dokumentiert. Hier erhalten Sie Perspektiven für gute Beratung und erfolgreiche Qualifizierung von Migrantinnen und Einblicke in ihre Lebenswege.

Broschüre Projektdokumentation. Gerne senden wir Ihnen auch die Papierversion zu.

EMILIA-Film Projektdokumentation.

Auch im Projekt TRAIN&WIN entstand ein Dokumentationsfilm, der auf youtube zu sehen ist.

Die Projekte:

  • MIRA (2015-2018)
  • EMILIA (2011-2014)
  • TRAIN & WIN (2009-2010)
  • Organisationsfachfrau Gender & Diversity Management (2006-2007)
  • Stärken vor Ort (2009-2011)
  • LOS - Lokales Kapital für soziale Zwecke (2003-2008)
  • Arbeitskreis Migrantinnen (1999-2005)

Gender-Referat

Feier- und Gedenktage
(in Auswahl)

November

01.11. Allerheiligen. An diesem Tag gedenken Katholik_innen der vielen Heiligen, in Verbindung mit Allerseelen am 2.11. ist es zugleich ein Tag zur Erinnerung an alle Toten, die Gräber werden mit Lichtern geschmückt.

03.11. Lhabab Dütschen. Herabstieg des Buddha aus dem Götterhimmel. Im tibetischen Kalender fällt dieser Feiertag auf den 22. Tag des neunten Monats.

11.11. Divali. Hinduistisches Neujahrsfest am Ende der Erntesaison. Die Verehrung von Lakshmi, der Göttin des Wohlstandes und Reichtums, die eine Vorliebe für Licht hat, nimmt in den Ritualen einen zentralen Platz ein.

11.11. Martinstag. Martin von Tours, ein römischer Christ, teilte seinen Mantel mit einem Bedürftigen. Vielerlei Brauchtum, darunter die Martinsumzüge mit Laternen.

12.11. Geburtstag Bahá'u'lláhs. Der Begründer der Bahái-Religion wurde als Mírzá Husayn-‘Alí wurde 1817 in Tihrán, der Hauptstadt Persiens, geboren.

15.11. Christlich-orthodoxer Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten.

22.11. Buß- und Bettag. Tag der Besinnung für evangelische Christ_innen.

Dezember

01.12. Maulid (arabisch). Geburtstag des Propheten Muhammad.

03.12. Erster Adventssonntag und Beginn des Kirchenjahres. Die vierwöchige Fastenzeit (evangelisch, katholisch) in Vorbereitung auf Weihnachten beginnt.

06.12. Nikolaustag in Erinnerung an den wohltätigen Bischof Nikolaus von Myra. Traditionell werden Kinder in der Nacht Süßigkeiten in Stiefel und Schuhe gelegt.

13.-20.12. Chanukka. Das Lichterfest erinnert an das Wunder, dass eine kleine Menge Öl für acht Tage ausreichte. Dies geschah bei der Wiedereinweihung des Tempels im Jahr 3597 (164 v.Chr.).

24.12. Heiligabend. Am Vorabend von Weihnachten stimmt man sich auf die Feier der Geburt Jesu ein, Krippenspiele im Gottesdiensten erzählen die Geschichte kindgerecht nach, das Fest wird rund um den Weihnachtsbaum in der Familie gefeiert.

25./26.12. Weihnachts- oder Christfest. Die Geburt Jesu Christi in Bethlehem steht im Zentrum des Festes, das Datum wurde 336 auf den Tag der Wintersonnenwende festgelegt, um zu verdeutlichen, dass Christus das wahre Licht der Welt sei. In Erinnerung an die ärmlichen Verhältnisse der Heiligen Familie werden Spenden für Bedürftige weltweit gesammelt.

31.12. Silvester. Der Name des Altjahrsabends (so die evangelische Bezeichnung) erinnert an Papst Silvester, der am 31.12.335 starb. In Jahresschlussgottesdiensten wird das vergangene Jahr bedacht und für das neue um Gottes Segen gebeten.

zusammengestellt von Antje Röckemann