Projekt MIRA (2015 - 2018)
MIRA – Migrantinnen in regionalen Arbeitsmärkten

Ein Projekt im Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“

Logo Stark im BerufLogo MIRA Projekt

MIRA ist ein Projekt für Mütter, die beruflich (wieder) einsteigen wollen. Es ist Teil des Programms "Stark im Beruf".

Wir laden Migrantinnen ein,

  • die Kinder haben,
  • die arbeitslos sind,
  • die Mini-Jobs oder Aushilfsjobs haben,
  • die Leistungen vom Sozialamt oder Jobcenter bekommen.

MIRA unterstützt Sie durch

  • Beratung zum beruflichen (Wieder-)Einstieg
  • Individuelles Coaching mit begleitetem Praktikum
  • Mehrmonatige Qualifizierung mit Praxisphase
  • Vernetzung mit anderen Frauen

Baustein 1: Berufliche Beratung

Einzel-Beratungen

Baustein 2: Coaching und Praxiserprobung

Begleitete Schritte in den Beruf mit individuellem Coaching und Praktikumssuche

Baustein 3: Qualifizierungen mit Praktikum

Qualifizierung mit täglichem Unterricht über mehrere Monate inkl. Praktikum  (mehrere Durchgänge geplant)

Zielgruppe:

Alle Mütter mit Migrationshintergrund aus Gelsenkirchen, die Leistungen von Jobcenter oder Sozialamt erhalten und beruflich (wieder) einsteigen wollen

Der aktuelle Qualifizierungskurs

Der vierte Qualifizierungskurs findet vom 8. Juni 2017 bis 30. November 2017 statt, mit anschließender Praktikumsphase.
Eien Teilnahme ist leider nicht mehr möglich.

Der Veranstaltungsort ist das Haus „Evangelischer Kirchenkreis“, Pastoratstraße 10 in 45879 Gelsenkirchen (Gelsenkirchen-Zentrum, am Hauptmarkt).

Der Flyer zum vierten Kurs ab Juni 2017 als PDF (605 KB).
Der Kursabschluss findet öffentlich am 30. November 2017 im Kulturraum „die flora“ statt.

Projektbüro MIRA:

Claudia Quirrenbach
Vincenzina Cannatella

E-Mail: info@mira-projekt.de
Telefon: 0209 - 359 881 29

Projektträger:

Evangelischer Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
Gender-Referat
Pfarrerin Antje Röckemann
Pastoratstr. 10
45879 Gelsenkirchen

E-Mail: antje.roeckemann@kk-ekvw.de
Telefon: 0209-17 98 250

Gefördert von:

Das Projekt MIRA als Teil des Programms "Stark im Beruf" wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen.

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Gender-Referat

Feier- und Gedenktage
(in Auswahl)

September

01.09. Beginn des Kirchenjahres der orthodoxen Kirchen,
an diesem Tag wird besonders der Schöpfung gedacht.

01.-04.09. Opferfest (arab. Id-ul-Adha, türk. Kurban Bayram?) Das höchste islamische Fest erinnert an die Prüfung Ibrahims (Abrahams), seinen Sohn Ismail zu opfern – Gott schickte dann jedoch ein Opfertier. Je nach Vermögen sollen Muslim_innen nach dem Festgebet ein Tier opfern. Ein (ggf. symbolischer) Teil wird an Bedürftige und Nachbarn weitergegeben, einen Teil behält man für sich.

05.09. Krishna janmashtami. Der Geburtstag des Gottes Krishna ist einer der heiligsten Tage für Hindus (in Indien staatlicher Feiertag).

08.09./21.09. Mariä Geburt. Die römisch-katholische Kirche feiert die Geburt Marias, in den orthodoxen Kirchen ist die Bezeichnung „Gottesmutter“ üblich.

20.09. Weltkindertag

21.09. Rosch Ha-Schana. Neujahrsfest.Beginn des jüdischen Jahres 5777 und Beginn eines der Selbstreflexion gewidmeten Monats.

21.09. Islamisches Neujahr. Beginn des Jahres 1437 nach islamischer Zeitrechnung.

24.-30.9. Interkulturelle Woche unter dem Motto „Vielfalt verbindet

29.09. Tag des Flüchtlings im Rahmen der IKW

30.09. Jom Kippur. Der Versöhnungstag ist der wichtigste jüdische Feiertag und Abschluss der zehn Bußtage nach Rosch Ha-Schana, der mit Gebet und strengem Fasten begangen wird.

30.09. Aschura, zehnter Tag des Montas Muharram, wird von Muslim_innen aus verschiedenen Gründen gefeiert. Im sunnitischen Islam wird an verschiedene Ereignisse wie die Durchquerung des Roten Meeres u.a. erinnert. Es ist ein (freiwilliger) Fastentag, eine – auch Aschure genannte – Süßspeise wird gereicht. Schiitische Muslim_innen gedenken des Todes von Hussein, dem Enkel Muhammads, den sie als 3. Imam verehren, es finden Trauerzüge statt.

Oktober

01.10. Erntedankfest. Die Kirche wird mit Früchten der Herbsternte geschmückt, für deren Einbringung Gott gedankt wird.

03.10. Tag der Offenen Moschee. Nähere Informationen unter: www.tagderoffenenmoschee.de

05.-12.10. Sukkot, Laubhüttenfest. In Erinnerung an den Auszug aus Ägypten werden Laubhütten gebaut (z.B. auf dem Balkon), in denen während des siebentägigen Festes die Mahlzeiten eingenommen werden.

12.10. Schemini Azeret. Das Schlussfest folgt unmittelbar auf das siebentägige Laubhüttenfest.

13.10. Simchat Tora. Torafreudenfest (2. Tag von Schmini Azeret. In Israel und in vielen Reformgemeinden wird Schmini Azeret nur an einem Tag gefeiert und fällt mit Simchat Tora zusammen). Lesung des letzten Abschnittes in der Tora (5 Bücher Mose) im jährlichen Zyklus und Beginn mit dem ersten Abschnitt.

31.10. Reformationstag. Am Vorabend zu Allerheiligen 1517 soll Martin Luther 95 Thesen zur Reformation der Kirche an die Schlosskirche Wittenbergs angeschlagen haben. Dieses Ereignis wird als Gründungsfest der evangelischen Kirchen begangen. 2017, zum 500sten Gedenken, ist es ein bundesweiter Feiertag.

November

01.11. Allerheiligen. An diesem Tag gedenken Katholik_innen der vielen Heiligen, in Verbindung mit Allerseelen am 2.11. ist es zugleich ein Tag zur Erinnerung an alle Toten, die Gräber werden mit Lichtern geschmückt.

03.11. Lhabab Dütschen. Herabstieg des Buddha aus dem Götterhimmel. Im tibetischen Kalender fällt dieser Feiertag auf den 22. Tag des neunten Monats.

11.11. Divali. Hinduistisches Neujahrsfest am Ende der Erntesaison. Die Verehrung von Lakshmi, der Göttin des Wohlstandes und Reichtums, die eine Vorliebe für Licht hat, nimmt in den Ritualen einen zentralen Platz ein.

11.11. Martinstag. Martin von Tours, ein römischer Christ, teilte seinen Mantel mit einem Bedürftigen. Vielerlei Brauchtum, darunter die Martinsumzüge mit Laternen.

12.11. Geburtstag Bahá'u'lláhs. Der Begründer der Bahái-Religion wurde als Mírzá Husayn-‘Alí wurde 1817 in Tihrán, der Hauptstadt Persiens, geboren.

15.11. Christlich-orthodoxer Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten.

22.11. Buß- und Bettag. Tag der Besinnung für evangelische Christ_innen.

Dezember

01.12. Maulid (arabisch). Geburtstag des Propheten Muhammad.

03.12. Erster Adventssonntag und Beginn des Kirchenjahres. Die vierwöchige Fastenzeit (evangelisch, katholisch) in Vorbereitung auf Weihnachten beginnt.

06.12. Nikolaustag in Erinnerung an den wohltätigen Bischof Nikolaus von Myra. Traditionell werden Kinder in der Nacht Süßigkeiten in Stiefel und Schuhe gelegt.

13.-20.12. Chanukka. Das Lichterfest erinnert an das Wunder, dass eine kleine Menge Öl für acht Tage ausreichte. Dies geschah bei der Wiedereinweihung des Tempels im Jahr 3597 (164 v.Chr.).

24.12. Heiligabend. Am Vorabend von Weihnachten stimmt man sich auf die Feier der Geburt Jesu ein, Krippenspiele im Gottesdiensten erzählen die Geschichte kindgerecht nach, das Fest wird rund um den Weihnachtsbaum in der Familie gefeiert.

25./26.12. Weihnachts- oder Christfest. Die Geburt Jesu Christi in Bethlehem steht im Zentrum des Festes, das Datum wurde 336 auf den Tag der Wintersonnenwende festgelegt, um zu verdeutlichen, dass Christus das wahre Licht der Welt sei. In Erinnerung an die ärmlichen Verhältnisse der Heiligen Familie werden Spenden für Bedürftige weltweit gesammelt.

31.12. Silvester. Der Name des Altjahrsabends (so die evangelische Bezeichnung) erinnert an Papst Silvester, der am 31.12.335 starb. In Jahresschlussgottesdiensten wird das vergangene Jahr bedacht und für das neue um Gottes Segen gebeten.

zusammengestellt von Antje Röckemann