1. Frauenmahl in Gelsenkirchen

Wir laden alle Frauen zum ersten Frauenmahl nach Gelsenkirchen ein. Bei einem festlichen Essen wollen wir miteinander ins Gespräch kommen und einen schönen Abend verbringen.
Die Idee des Frauenmahls ist anlässlich des Reformationsjubiläums entstanden. Sie ist angelehnt an die Tischreden im Haus von Martin Luther und Katharina von Bora. Diese Tradition greifen wir auf. 

Frauenmahle finden inzwischen in ganz Deutschland statt. Wir haben Frauen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Glaubens- und Wertvorstellungen eingeladen.
Sie werden uns beim gemeinsamen Essen mit ihren kurzen Tischreden Denkanstöße geben, wie Frauen die Gesellschaft und das Zusammenleben heute und zukünftig gestalten. 

Wir freuen uns, wenn Sie beim ersten Frauenmahl in Gelsenkirchen dabei sind und laden Sie herzlich ein!

„Zusammenleben gestalten“
Kluge Reden und gutes Essen 

am 14. September 2017 von 18.00-22.00 Uhr im stadtbauraum Gelsenkirchen

Tischreden von:

Ulrike Hauffe - Bremer Landesbeauftragte für Frauen
Nino Melashvili - Sozialwissenschaftlerin, Bochum
Rabeya Müller - Muslimische Theologin, Imamin, Köln
Dr. Aurica Nutt - Feministische Theologin, Universität Köln
Conny Rotter - Regierungsoberrätin, ehemalige Polizeihauptkommissarin, Wiesbaden
Ursula Theißen - Geschäftsführerin des Frauenkulturbüros NRW, Krefeld

Musikalische Begleitung: 

„Two...Light Blue“
Christine Budkammer (Saxophon)
und Stephanie Strehlow (Gitarre) 

Veranstaltungsort:

Stadtbauraum Boniverstraße 30, 45883 Gelsenkirchen

Hinweise zum Kartenverkauf

Die Zahl der Plätze beim Frauenmahl ist begrenzt.
Im Kartenpreis enthalten sind das Menü und die Getränke.

Normalpreis: 20 Euro
Ermäßigter Preis: 10 Euro (für Schülerinnen, Studentinnen, GE-Pass-Inhaberinnen)

Die Karten sind nur im Vorverkauf bis zum 1.9.2017 erhältlich (keine Abendkasse!).
Zum Frauenmahl sind Frauen eingeladen.

Die Eintrittskarten gibt es hier:

Stadt- und Touristinfo, Gelsenkirchen-Zentrum, Ebertstr. 11 (Hans-Sachs-Haus)

Kontakt

Gleichstellungsstelle / Frauenbüro der Stadt Gelsenkirchen

Susanne Fischer
Tel.: 0209-1692747
E-Mail: susanne.fischer@gelsenkirchen.de

Gender-Referat im Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid 

Antje Röckemann
Tel.: 0209-1798250
E-Mail: antje.roeckemann@kk-ekvw.de

Den Flyer können Sie hier downloaden (PDF, 583 KB)

Gender-Referat

Feier- und Gedenktage
(in Auswahl)

August

01.08. Tisch‘a be Aw. Der 9. Tag des Monats Aw ist ein jüdischer Trauer- und Fasttag, der an die Zerstörungen des Tempels in Jerusalem erinnert (586 v.Chr. durch Nebukadnezar; 70 n.Chr. durch Römisches Reich).

02.08. Gedenktag des Genozids an den Roma.

06.08. Hiroshima-Gedenktag.

15.08./28.08. Mariä Himmelfahrt. Katholische Christ_innen feiern Marias Aufnahme in den Himmel. Orthodoxe Christ_innen gedenken – einige Tage später – dem Entschlafen der Gottesmutter.

September

01.09. Beginn des Kirchenjahres der orthodoxen Kirchen, 
an diesem Tag wird besonders der Schöpfung gedacht.

05.09. Krishna janmashtami. Der Geburtstag des Gottes Krishna ist einer der heiligsten Tage für Hindus (in Indien staatlicher Feiertag).

08.09./21.09. Mariä Geburt. Die römisch-katholische Kirche feiert die Geburt Marias, in den orthodoxen Kirchen ist die Bezeichnung „Gottesmutter“ üblich.

01.-04.09. Opferfest (arab. Id-ul-Adha, türk. Kurban Bayram?) Das höchste islamische Fest erinnert an die Prüfung Ibrahims (Abrahams), seinen Sohn Ismail zu opfern – Gott schickte dann jedoch ein Opfertier. Je nach Vermögen sollen Muslim_innen nach dem Festgebet ein Tier opfern. Ein (ggf. symbolischer) Teil wird an Bedürftige und Nachbarn weitergegeben, einen Teil behält man für sich.

20.09. Weltkindertag

21.09. Rosch Ha-Schana. Neujahrsfest.Beginn des jüdischen Jahres 5777 und Beginn eines der Selbstreflexion gewidmeten Monats.

21.09. Islamisches Neujahr. Beginn des Jahres 1437 nach islamischer Zeitrechnung.

24.-30.9. Interkulturelle Woche unter dem Motto „Vielfalt verbindet

29.09. Tag des Flüchtlings im Rahmen der IKW

30.09. Jom Kippur. Der Versöhnungstag ist der wichtigste jüdische Feiertag und Abschluss der zehn Bußtage nach Rosch Ha-Schana, der mit Gebet und strengem Fasten begangen wird.

30.09. Aschura, zehnter Tag des Montas Muharram, wird von Muslim_innen aus verschiedenen Gründen gefeiert. Im sunnitischen Islam wird an verschiedene Ereignisse wie die Durchquerung des Roten Meeres u.a. erinnert. Es ist ein (freiwilliger) Fastentag, eine – auch Aschure genannte – Süßspeise wird gereicht. Schiitische Muslim_innen gedenken des Todes von Hussein, dem Enkel Muhammads, den sie als 3. Imam verehren, es finden Trauerzüge statt.

zusammengestellt von Antje Röckemann